Zurück in die 80er: Der Philips Roller 2

Den Nachfolger meines gelben Philips Rollers konnte ich kürzlich in einem Werkhof erstehen: Den tagbaren Radio-Kassettenrecorder Philips D8017 – Roller 2. Das typische Design hat er vom Vorgänger D8007 übernommen und ist dabei noch ein gutes Stück runder geworden. Die Lautsprecher selbst stecken in komplett kugelförmigen Elementen. Es gibt den Roller 2 sogar in der selben gelben Farb-Kombi, mein Modell ist aber diesmal schwarz/Anthrazit mit einzelnen Neon-Elementen. Das Batteriefach auf der Rückseite ist transparent grau.

 

Das Gebrauchtgerät hatte natürlich einige Kratzer und Verschmutzungen, funktioniert jedoch technisch einwandfrei. Also war der erste Schritt, das Kunststoffgeräte äußerlich gründlich zu reinigen. Mit Zahnbürste, Küchentüchern und Glasreiniger ging ich ans Werk und konnte so viel vom wortwörtlichen „Glanz“ wiederherstellen. Im Gegensatz zu meinem gelben Roller gibt es hier wesentlich mehr glänzende („glossy“) Kunststoffoberflächen.

Die stärkste Verschmutzung befand sich leider an Stellen, die man nicht so einfach erreichen konnte: Hinter den Lautsprechergittern. Hier befinden sich hellgraue und türkisfarbene Lautsprecher-Abdeckungen, die wegen der schlechten Zugänglichkeit natürlich gut eingestaubt waren. Da die farbigen Elemente in den Lautsprecher-Kugeln fast schon Eye-Catcher sind, wollte ich sie wenn möglich auch säubern.

Teardown

Also ging es ans Zerlegen: 7 Gehäuseschrauben halten die Vorder und Rückseite zusammen. Nach dem Lösen kann man das Gerät auseinander ziehen – Das Kassetten-Laufwerk ist nicht mehr gesondert festgeschraubt und somit lose. Auf der Rückseite des Laufwerks fand ich das Herstellungsdatum des Geräts: 12/1987.

Die beiden Lautsprecher-Chassis sind mit je 2 Metallbügeln ins Gehäuse gespannt, die  man so problemlos aus den Halterungen lösen kann. Die beiden Gitter sitzen in einem Rahmen, der dann nach vorne aus dem Gehäuse heraus geschoben werden kann. So war die Reinigung dann ein Kinderspiel. Im Anschluss baute ich das ganze in umgekehrter Reihenfolgen wieder zusammen.

Baujahr 1988, Kultfaktor 95%, Kosten 8,-

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