Virtuelle Welt

Nachdem meine Cardboard-Brille 1,5 Jahre im Schrank verstaubt ist, weil mit meinem alten S3 das virtuelle Erlebnis nicht wirklich prickelnd gewesen war, habe ich es jetzt erstmalig mit meinem neuen Samsung Galaxy S6 edge ausprobiert.

Hier ist die hohe Auflösung von 2560×1440 Pixeln im S6 erstmalig durchaus von Vorteil! Cardboard-Inhalte und 3D-Videos sahen richtig gut aus. Nur die ganze wacklige Konstruktion dieser Brille/Linsen machte mich nicht glücklich: Ständig rutscht das Smartphone herum und man muss die Brille aktiv festhalten.

Ich habe mich etwas umgeschaut nach einem Kunststoff-Gehäuse/Helm, das auch etwas besser am Kopf sitzen würde.
Dabei bin ich auf die GearVR-Brille gestoßen: Eine VR-Brille, die von Samsung in Zusammenarbeit mit Oculus speziell für die aktuelle Smartphone-Generation (S6, S7, Note4/5) entwickelt wurde. Ich habe in den eBay-Kleinanzeigen ein günstiges Angebot für 35,- EUR entdeckt und sofort abgeholt. Nach kurzer automatischer Einrichtung der Oculus-Software kam der Augenblick der ersten Tests.

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War ich am Vortag noch fasziniert von der Qualität der Cardboard-3D-Grafik durfte ich nun ein nochmal um einiges besseres Erlebnis genießen. Der Bildschirm des Smartphones wurde übertaktet, so dass nunmehr absolut ruckelfreies Eintauchen („Immersion“) in die 3D-Welt möglich war. Durch die professionelle Brillenkonstruktion und Oculus-Linsen verschwindet der Rahmen um das so erweiterte Blickfeld.

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