Halogen-zu-LED Upgrade im Haushalt

So schön Halogen-Lichtsysteme mit ihren vielen kleinen Lampen auch sind: Es sind wahre Stromfesser. Auch wenn Halogen-Leuchtmittel sparsamer als klassische Glühbirnen sind, wird dennoch ein großer Teil der Energie in Wärme umgesetzt und nicht in Licht.
Bei LEDs hatte ich bisher immer Bedenken, das entstehende Licht wäre nicht so warm und gemütlich wie Halogen-Licht, deshalb habe ich bisher gezögert. Mittlerweile haben es die Hersteller jedoch wohl recht gut hinbekommen (zumindest laut Rezensionen auf Amazon).
Ich plante also die 7 G4-Spots in meiner Küchen-Unterbaubeleuchtung sowie die 12 G4-Spots meiner Wohnzimmer-Schrankwand umzurüsten. Allesamt waren bisher mit 10 Watt Halogen-Leuchtmitteln bestückt.
Für die Küche bestellte ich 1,8 Watt LED-Leuchtmittel (durften etwas heller sein), für die Schankwand welche mit 1,2 Watt, da das Licht hier eher dezent bleiben sollte.

Da meine Leuchten auf Holz bzw. eine Mokka-farbene Wand strahlen, erhalte ich zudem eine natürliche, „warme“ Reflektion des Lichts.

  

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Angenehmes, sparsames Licht und unkomplizierter Wechsel der Birnchen. Statt der vorherigen 19 10W-Birnen (=190 Watt), verbrauche ich nun nur noch 10x 1,8W + 9x 1,2W = 28,8W. Also 85% Energie gespart! 🙂

Allerdings trat ein Problem auf, das schon in den Amazon Rezensionen beschrieben wurde: Die alten Halogen-Trafos waren nicht unbedingt geeignet für eine so geringe Leistungsabgabe. Das machte sich in leichtem Flackern der Küchen-Leuchten sowie leisen Surren des Trafos im Wohnzimmer bemerkbar. Ich würde also die Trafos ebenfalls noch austauschen müssen.

 

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