Turrican Bartop selbstgebaut – Teil 5: Abschluss

Über 2 Monate nach den ersten Tests ist mein Lieblingsspiel-Automat nun fertig 🙂

Fazit

Das Frühjahr 2020 war gezeichnet durch die SARS2/COVID19 Pandemie. Das sich für mich dadurch ergebene Plus an Freizeit und Kontaktbeschränkungen habe ich genutzt, dieses Herzens-Projekt umzusetzen.

Was es das alles Wert? Auf jeden Fall! Jede Minute hat mir Freude gemacht! Auch wenn nicht alles perfekt ist, nicht jedes Spaltmaß auf den Millimeter exakt ist. Viel Energie, Geld und Aufwand habe ich in das Projekt gesteckt. Und hey –  ich habe eine Maschine geschaffen, meine eigene „Spielekonsole“ entwickelt! Und es läuft mein Lieblingsspiel in allen verfügbaren Varianten darauf! 😀

Ein Spiel, das nie ein Spielhallenklassiker war – wie es damals Metroid oder Oscar als Inspiration für Turrican-Schöpfer Manfred Trenz gewesen waren.

Meine Turrican-Maschine wird einen Ehrenplatz in meiner Wohnung bekommen.

Zusammengefasst: Material & Kosten

Technik

  • 17″ TFT-Panel M170EG01 V6 : 0,-
  • Steuerplatinen dafür: 21,- (ebay/china)
  • Joystick/Button-Set (aliexpress): ~17,-
  • Subwoofer 11,- (ebay-kleinanzeigen)
  • Raspberry Pi 3b ~30,-
  • SD-Karte 8GB ~5,-
  • 2 Netzteile, HDMI-Kabel, etc. ~10,-
  • LED-Beleuchtung 2,58 (Action)

Gehäuse

  • ca. 3m² Spanplatten-Reste 18mm (PAX/IKEA)
  • ca. 1m Holzlatte 50x25mm
  • GFK 1 Dose
  • schwarzer Lack
  • Schrauben, Beilagscheiben, Schleifgitter (Sonderpreisbaumarkt)
  • Stegkante / T-Molding 4m x 18mm: 19,- (arcadeclassic.de)
  • Plastik-Primer 5,- (Sonderpreisbaumarkt)
  • 2 Scharniere

Druck

  • 2 Aufkleberfolien, 2 Acrylglas-Platten ~50,-

Werkzeug

Der Großteil an Maschinen und Werkzeug war bereits vorhanden, einiges musste ich neu anschaffen:

Summa summarum habe ich in das Projekt fast 200,- EUR gesteckt. Am Ende ein stattlicher Betrag, mag man meinen – aber im Vergleich zu fertigen Automaten, die man in Shops bestellen kann ist er dennoch recht günstig geblieben. Bei vielen Teilen habe ich vorhandene Materialen sogar recyclen oder „upcyclen“ können. Eingekauftes Werkzeug und Farben kann ich natürlich jetzt auch anderweitig weiterverwenden, so dass sich die eff. Gerätekosten wohl bei ca. 160,- bis 180,- EUR bewegen.

Das gute Stück bringt knapp 15kg auf die Waage.

Ein Test an einem Energiekostenmessgerät hat ergeben, dass das Gerät zwischen 40 und 45 Watt Strom verbraucht. Ein Großteil dürfte davon das Display mit seiner CCFL-Beleuchtung verbrauchen (~25W), vielleicht würde ich in der Zukunft versuchen, das Panel noch auf LED-Beleuchtung umzurüsten. Entsprechende Kits gibt es z.B. bei Aliexpress zu kaufen.

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